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Monatsberichte NotSan-Azubis

Zum 01. Oktober 2017 starteten in unserem Unternehmen drei Kolleginnen und zwei Kollegen in ihre Notfallsanitäterausbildung. An dieser Stelle werden sie nun monatlich von ihrer Ausbildung berichten. In Zweierteams mit wechselnder Besetzung sowie hin und wieder auch als Gesamtgruppe werden Aryen, Nils, Alina, Hermann und Esther hier auf unserer Internetpräsenz und auf unseren Seiten in den Sozialen Medien über Erfahrungen, Erlebnisse und Erlerntes schreiben.

April 2018 - Alina und Aryen

Der Monat April setzte sich aus zwei unterschiedlichen Ausbildungsblöcken zusammen. Während wir die ersten beiden Wochen noch in der Schule waren, absolvierten wir in den weiteren beiden Wochen unser OP-Praktikum. In diesem Bericht möchten wir uns auf Letzteres konzentrieren!

Unser Praktikum begann damit, dass wir uns alle mächtig in Schale schmissen. So betraten wir in blauer Bereichskleidung, grünen Clogs, Mundschutz und Kopfhaube voller Tatendrang den OP-Bereich. Und durften bereits nach wenigen Tagen des Eingewöhnens und Herumstreckens, um vielleicht doch einen Blick über die Schulter des Operateurs zu erhaschen, eigenständig Teile der Aufgaben des Springers übernehmen. Diese beinhalteten beispielsweise das Öffnen von sterilen Materialien, die Dokumentation der OP-Vorgänge oder das Mitwirken an der Desinfektion der zu operierenden Körperstelle.

Als Höhepunkt unseres Praktikums dürften wir uns steril kleiden, an den OP-Tisch treten und erproben, welche Aufgaben die instrumentierende Pflegekraft während der Operation erledigt. Wir hatten das Glück, sehr engagierte Praxisanleiter als Ansprechpartner zu haben, die wir fröhlich mit Fragen löcherten und die uns ihrerseits auch forderten.

Abschliessend lässt sich sagen: Chirurgen sind von Blut unbeeindruckt, OTAs haben einen guten Musikgeschmack und wer länger als zwei Stunden ohne Fußschmerzen in Clogs aushält, ist echt hart im Nehmen!

Alina und Aryen

März 2018 - Esther und Hermann

Diesen Monat sind wir wieder in der Schule angekommen. Neben unserem Ausflug in den OP des Bethanien-Krankenhauses haben wir uns nach so viel Stehen und als Vorbereitung für den kommenden OP-Einsatz jede Woche im Sportunterricht bewegt.

Im Bundeswehrstyle gleichzeitig körperlich getriezt werden UND medizinische Fragen beantworten? Also gleichzeitig geistig und mental fitter werden? Multitasking at its finest! Mit Bestrafungs-Liegestützen den Bizeps stählern? Herrlich!

Wenn wir zur Abwechslung keinen Sportunterricht hatten, verbrachten wir unsere Zeit im Klassenraum. Das ging am Besten mit Kaffee - damit die vielen Infos zu Neurologie, Herzerkrankungen, Elektrokardiographie usw. auch konzentriert aufgenommen werden konnten! Kaffee als Infusion wollte uns hier ja schließlich keiner anlegen...

Mimimi - Zugänge werden nicht gelegt.... Mimimi - invasive Maßnahmen kommen erst im dritten Lehrjahr... Mimimi

Zusammenfasssend lässt sich sagen: wir sind wach und bereit für unseren nächsten praktischen Einsatz!

Esther und Hermann

Februar 2018 - Alina und Nils

Zu Beginn des Monats hatten wir noch unsere letzte Woche des dritten Schulblocks. In dieser waren vor allem die Themen Auskultation und Herz-Kreislauf-System von besonderer Bedeutung. Ein weiterer Höhepunkt war der Sportunterricht, bei dem nicht nur Schweiß und Tränen gelassen, sondern auch Blut gegeben wurde. In Zukunft werden wir die Dachgeschosswohnungen der Hanauer Hochhäuser in Rekordzeit erklimmen. Ab der zweiten Februarwoche ging es dann wieder in den Rettungsdienst. Nun konnten wir unser erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen und wie wild mit Stethoskopen auf unsere Patienten zielen. Wie Ihr dem Bild entnehmen könnt, hatten wir auch eine EKG-Einweisung. Leider wissen wir aber noch nicht so ganz, wie wir die EKG-Elektroden fachgerecht kleben sollen...

Alina und Nils

Januar 2018 - Aryen und Esther

"Guten Morgen, Ihr Blockflöten, frohes Neues", schallt es durch den Aufenthaltsraum. Hach... - wie schön es ist, zurück zu sein. Nachdem wir unseren Azubibonus ausgenutzt hatten und aus unserem Weihnachtsurlaub zurück kamen (an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Kollegen, die, wenn alle bei Ihren Lieben daheim sind, für die Menschheit im Einsatz sind!), lagen die letzten zwei Wochen unseres ersten Rettungsdienstblocks vor uns.

Fleißig haben wir Plätzchen gegessen, Blutdrücke gemessen und Erfahrungen gesammelt, die Kollegen mit Fragen gelöchert und langsam aber sicher unseren Horizont erweitert.

Es ging dann also auch wieder zurück in die Schule, wo viel Raum war, sich auszutauschen und Anekdoten von der Arbeit zu erzählen, da dieser Block für viele Mitschüler die Rettungsdienst-Premiere war. Und so langsam stellte sich der Alltag in der Schule wieder ein... Es wurde wild herumauskultiert, vieles in Gruppen erarbeitet und neuerdings auch Sport getrieben - so schnell wird der Dozent zum Coach und die Sporthalle zum Circus Maximus. Anscheinend muss man das wohl bei dem Plätzchenkonsum...

"Wer rettet verfettet!" - "Was?" - Achso, hat eigentlich jemand sein Berichtsheft dabei?

Aryen und Esther

Dezember 2017 - Alina und Hermann

"Unsere ersten vier Wochen in Rettungsdienst waren sehr spannend und lehrreich. Um einmal einen kurzen Einblick in einen wichtigen Teil unserer Arbeit zu geben, haben wir im Folgenden ein Beispiel-Protokoll erstellt.

Rettungsdienst-Einsatzprotokoll

Krankenkasse: Märchenkasse Hessen
Name, Adresse des Versicherten: Herr Wolf, Im Wald 13, 63452 Hanau
Geschlecht: Männlich
Geb. am: 24.02.1980
Datum: 31.12.2017

Rettungstechnische Daten:
Einsatzort: Bulauwald, 63452 Hanau
Sondersignal Anfahrt: Ja
Transportziel: Rapunzelklinik
Sondersignal Transport: Nein

Notfallgeschehen / Anamnese / Erstbefund:
Patient wurde während Spaziergang im Wald von Frau Rotkäppchen gebissen. Herr Wolf beklagt, ein Rauschen in seinen großen Ohren zu hören, weswegen er Frau Rotkäppchen nicht hörte.
Symptome: Bisswunde am linken Unterarm
Allergien: keine
Medikamente: keine
Patientengeschichte: Patient hat schon immer große Augen und einen großen Mund. Patient isst viel.
Letzte Mahlzeit: heute Mittag
Ereignis: Biss durch Frau Rotkäppchen
Risikofaktoren: erhöhte Infektionsgefahr durch Fell

Messwerte:
Blutdruck: 130/80 mmHg
Herzfrequenz: 85/min
Atemfrequenz: 14/min
Sauerstoffsättigung: 98%

Maßnahmen:
Wunde mit Kompresse und Verband versorgt, Patient sitzend in Krankenhaus transportiert

Hausarzt: Dr. Froschkönig

Und wenn wir nicht in Rente sind, retten wir noch weiter.

Bis zum nächsten Mal!

Alina und Hermann"

November 2017 - Aryen und Nils

"Rotkreuz Auszubildende von Rotkreuz Main-Kinzig, kommen"

"Hier Rotkreuz-Auszubildende, kommen"

"Beendigung 2. Ausbildungsmonat bestätigen, kommen"

"Ähm, bestätigen Beendigung 2. Monat, kommen"

"Frage: Was haben Sie gemacht, kommen"

"Im zweiten Monat unserer Ausbildung zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter haben wir unser zweiwöchiges Klinikpraktikum absolviert. Wahlweise im Klinikum Hanau oder im St. Vinzenz-Krankenhaus lernten wir das Erheben von Vitalparametern, also Blutdruck, Puls und Körpertemperatur zu messen. Des Weiteren erhielten wir einen Einblick in den Klinikalltag und allgemeine pflegerische Techniken. Im Anschluss an die zwei Wochen ging es wieder in die Rettungsdienstschule. Dort nahmen wir an einem Funklehrgang teil, welchen wir offensichtlich alle bestanden haben und wurden auf den bevorstehenden Rettungsdienstblock im Dezember vorbereitet. Kommen"

"Das ist verstanden, Funkdisziplin beachten, Ende"

Oktober 2017 - Aryen, Nils, Alina, Hermann und Esther

Am 02.10.2017 haben wir unsere Ausbildung zum Notfallsanitäter beim DRK in Hanau begonnen. Wir wurden herzlich von der Ausbildungsleitung und Geschäftsführung empfangen. In den folgenden zwei Tagen durften wir den Betrieb und die zukünftigen Kollegen kennen lernen. Dazu gehörte auch der Besuch aller zum Unternehmen gehörenden Wachen.

Die ersten Schwierigkeiten der Einkleidung wurden ebenfalls überwunden. In Zukunft sollte wohl eine Mindestgröße von 1,60m zum Einstellungskriterium werden ;-).

So wurden wir in die Schule entlassen und stürzten uns ins Land des Wissens. Nach vier Wochen Unterricht werfen wir nun also wild mit Fachtermini um uns und schreiben unser Berichtsheft, was das Zeug hält. Wir freuen uns, unsere neugewonnenen Erkenntnisse in den folgenden Wochen in der Praxis anwenden zu können.

Aryen, Nils, Alina, Hermann und Esther